14/04/2016 – Outdry Extreme Membran

Revolution für Wasserdichtes

Wasserdichte Jacken haben ein Problem: sie saugen sich bei Regen oder Schneefall äußerlich mit Wasser voll, fühlen sich kalt und klamm an und das landläufige Phänomen der Atmungsaktivität sinkt gen Null.

Durch das neue Prinzip der Outdry Extreme Membran können die neuen Jacken und Hosen der Titanium-Serie der Sommerkollektion 2016 von Columbia erst gar keine Nässe mehr aufnehmen, da die wasser-dichte, atmungsaktive und abriebfeste Membran direkt auf der Außenseite liegt! DWR-Beschichtungen (Durable Waterproof Repellent) und Nachimprägnierungen werden damit endgültig obsolet.

Bisher galt das Prinzip, dass eine wasserdichte und atmungsaktive Jacke eine ebensolche Barriere unter dem bunten Außenmaterial haben muss. Der Nachteil ist offensichtlich: das außenliegende Material ist alles andere als wasserdicht und kann sich vollsaugen (Effekt des „wetting-out“). Wasserdichte Jacken und Hosen fühlen sich kalt, klamm und sogar nass an. Eine Imprägnierung kann diesen wetting-out Prozess zwar verlangsamen, jedoch nutzen sich die herkömmlichen DWRs relativ schnell ab und das Außenmaterial beginnt Wasser zu ziehen.

Die wasserdichte, atmungsaktive und gleichzeitig abriebfeste Outdry Extreme Membran liegt nun über dem Außenmaterial und fungiert als äußerste Schicht. Sie ist so konstruiert, dass Wassermoleküle sie nicht durchdringen können, Wasserdampf jedoch schon. D.h. Regen, Schnee und selbst Nebel und Dunst werden einfach nach außen abgeblockt, während Wasserdampf aus dem Inneren wie jeher nach außen entweichen kann.

Outdry Extreme wird ab 2016 vorerst exklusiv von Columbia in der Titanium Serie verwendet und kommt bei wasserdichten, atmungsaktiven Herren-, Damen- und sogar Kinderjacken und -hosen zum Einsatz.